Seminare

Das Wort Seminar (lat. Seminarium = „Pflanzschule“) wurde bereits im Altertum zur Bezeichnung von Bildungsanstalten aller Art gebraucht.
Während im Mittelalter besonders die Domschulen zur Ausbildung künftiger Geistlicher so benannt wurden, kam erst viel später in Deutschland und Frankreich die Idee, Seminarhäuser zur Heranbildung künftiger Lehrer für die so genannte Volksschule zu gründen.

Heute werden Seminare zu beliebigen Themen des Fachwissens und von den unterschiedlichsten Seminarveranstaltern angeboten. Sie werden zur Erweiterung oder Vertiefung bereits erworbener Kenntnisse angeboten oder auch, um Teilnehmer auf einen aktuellen Wissensstand zu bringen. Seminare dienen aber auch dazu, sich Kenntnisse und Ideen zu neuen Geschäftsbereichen, Arbeitsfeldern und ähnlichem anzueignen.

Der schnelle technologische Fortschritt sowie die damit verbundene Notwendigkeit lebenslangen Lernens erfordern es, berufliche Fähigkeiten und berufliches Wissen auch nach der beruflichen Erstausbildung zu erhalten, anzupassen und zu erweitern. Bei der beruflichen Weiterbildung handelt es sich daher um den Erwerb von Zusatzqualifikationen zu einem bereits bestehenden Fundus.

Interne Revision

Stark zunehmende Komplexität, verschärfte gesetzliche Vorgaben und nicht zuletzt die hohe Arbeitsverdichtung führen vermehrt zu Fehlern und Korrekturaufwand in den Verwaltungsprozessen sozialer Einrichtungen. Der Spagat zwischen steigender Erwartung an die Verwaltung und geringerer Personalausstattung kann nur durch die Einführung von Kontrollsystemen zur frühzeitigen Aufdeckung und Korrektur von Fehlern „an der Quelle“ bewältigt werden.

Die Überwachung und Verbesserung solcher Internen Kontrollsysteme (IKS) sind seit jeher die klassischen Aufgaben der Internen Revision, neben der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit und dem Schutz vor dolosen Handlungen. Es verwundert daher nicht, dass die Interne Revision inzwischen immer mehr zum guten Standard sozialer Einrichtungen gehört.

Das Seminar vermittelt aus Praktikersicht Hinweise zu den Aufgabenschwerpunkten, dem Aufbau und der Arbeitsweise der Internen Revision im Sozialbereich. Außerdem wird ein praktisches Verständnis für interne Kontrollsysteme vermittelt, so dass die Teilnehmer dies unmittelbar in ihrem Arbeitsbereich umsetzen können.

Zielgruppe dieses Seminars sind Leitungs- und Führungskräfte, die sich mit der Einführung oder dem Aufbau einer Revision beschäftigen oder ein vertieftes Verständnis des betrieblichen Überwachungssystems erreichen wollen. Daneben werden auch Revisoren angesprochen, die neue Impulse für ihre tägliche Arbeit suchen.

Referent: Diplom-Finanzwirt Gerald Siebel, vBP/StB/CIA
Anbieter: BFS-Service GmbH (www.bfs-service.de)

Umsatzsteuerrecht für gemeinnützige Einrichtungen

Die Umsatzsteuer wird für gemeinnützige Einrichtungen immer wichtiger, weil der Fiskus diesen Bereich verstärkt prüft und die zunehmende Komplexität im Umsatzsteuerrecht finanzielle Risiken für die Einrichtungen entstehen lässt. Dieses Seminar bietet einen umfassenden Überblick wann das Umsatzsteuerrecht anzuwenden ist, welche Gestaltungsoptionen sich für sozialwirtschaftliche Einrichtungen ergeben und welche Vor- und Nachteile die denkbaren Gestaltungsoptionen haben.

Dieses Seminar richtet sich vor allem an Fach- und Führungskräfte in gemeinnützigen Einrichtungen, die im Rechnungswesen tätig und mit steuerlichen Fragen befasst sind.

Referent: Diplom-Finanzwirt Gerald Siebel, vBP/StB/CIA
Anbieter: BFS-Service GmbH (www.bfs-service.de)

Der steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetrieb in der Sozialwirtschaft

Die gemeinnützige Einrichtung ist auf die Erfüllung ihres steuerbegünstigten Zwecks ausgerichtet. Dem Erreichen dieses Ziels dienen vorrangig die so genannten Zweckbetriebe. Darüber hinaus kommen noch weitere wirtschaftliche Tätigkeiten vor, die steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe, die allerdings nur eingeschränkt zulässig sind und deren Handhabung in der Praxis problematisch sein kann.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen daher die umfassende Darstellung der steuerlich relevanten Normen sowie die Vermittlung von Praxishinweisen zur Bilanzierung und Gewinnermittlung. Anhand typischer Problembereiche aus der Praxis werden konkrete Vorgehens- und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Zusätzlich sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, steuerpflichtige Geschäftsbetriebe in ihrer Organisation zu erkennen.

Dieses Seminar richtet sich vorrangig an Leitungskräfte sowie an erfahrene Sachbearbeiter im Rechnungswesen von gemeinnützigen Gesundheits- und Sozialbetrieben, die beruflich mit Fragen der Bilanzierung und Erstellung von Steuererklärungen befasst sind.

Referent: Diplom-Volkswirt Wilhelm Abmeyer, Steuerberater
Anbieter: BFS-Service GmbH (www.bfs-service.de)

Spendenrecht und Rechnungslegung für Fundraiser/Spendensammler

Spenden, Sponsoring, Zuwendungsbestätigung usw. sind Begriffe, die jedem Spendensammler leicht fallen; aber Hand aufs Herz: Wissen Sie wirklich immer genau was rechtlich dahinter steht? Wie Besonderheiten zu behandeln sind?

Das Seminar richtet sich an professionelle Fundraiser in gemeinnützigen Einrichtungen und an Personen, die sich als Verwaltungsmitarbeiter mit Fragen des Spendenrechts und der Buchung von Spenden befassen. Dabei sollen sowohl die Grundlagen wie auch vertiefende Spezialfragen angesprochen werden.

Auszüge aus dem Inhalt:

  • Spendenrecht vs. Gemeinnützigkeit
    • Rechtliche Grundlagen
    • Gemeinsamkeiten und Besonderheiten
  • Spendenrecht
    • Was ist eine Spende?
    • Besonderheiten der Sachspende (Bewertung und mehr)
    • Aufwandsspenden
    • Alles rund um die Zuwendungsbestätigung
    • Besonderheiten bei Stiftungen / Treuhandstiftungen
    • Der Steuerliche Abzug als Sonderausgabe (Berechnung, Höchstbeträge u.a.)
    • Vereinfachter Spendennachweis
    • Aufbewahrungspflichten
    • Nachweis der ordnungsgemäßen Verwendung
    • Vertrauensschutz und Haftung
    • Die digitale Zuwendungsbestätigung ab 2009
    • Exkurs: Erbschaftsteuerrecht
  • Sponsoring
    • Begrifflichkeit und Abgrenzung
    • Der Sponsoring-Erlass aus 1998
    • Steuerliche Folgen des Sponsoring (Umsatzsteuer, Ertragsteuern)
    • Das Werbemobil
  • Die Spende in der Handelsbilanz
    • IDW HFA RS 21
    • Ausweis im Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang)
    • Spenden mit und ohne Rückzahlungsverpflichtung
    • Sonderposten für noch nicht aufwandswirksam verwendete Spenden

Referent: Diplom-Finanzwirt Gerald Siebel, vBP/StB/CIA
Anbieter: BFS-Service GmbH (www.bfs-service.de)

drucken in Druckversion Zum Seitenanfang